Nach Angaben der MIT Technology Review hat SpaceX beim FCC die Genehmigung für bis zu eine Million Rechenzentren im Orbit beantragt. Das Ziel: KI-Infrastruktur ins All zu verlagern, um Energieverbrauch und Wassernutzung auf der Erde zu senken. Auch Amazon, Google und Startups wie Starcloud arbeiten an ähnlichen Projekten. Befürworter sehen Vorteile in unbegrenzter Solarenergie und effektiver Wärmeableitung ins Vakuum.
Allein die technischen Herausforderungen sind erheblich. Orbitalrechenzentren müssen konstant beleuchtet sein, um 24/7 Solarenergie zu nutzen – doch die Wärmeableitung im All ist komplexer als oft angenommen. Für die KI-Industrie könnte dies ein vielversprechender Ansatz sein, um den enormen Energiehunger zukunftsfähig zu gestalten. Allerdings bleiben zentrale Fragen zur Wirtschaftlichkeit und technischen Machbarkeit offen.