Meta treibt die Energieversorgung für seine wachsenden KI-Infrastrukturen mit zwei innovativen Technologien voran: Satelliten sollen Sonnenenergie aus dem Weltall zur Erde beamen, während eine neue Langzeitspeicherlösung Strom für mehrere Tage puffern kann. Das Unternehmen reserviert bis zu 1 GW Kapazität für beide Technologien.
Die Partnerschaft mit Overview Energy nutzt Satelliten in geostationärer Umlaufbahn, um konstantes Sonnenlicht in Infrarotlicht zu wandeln und auf bestehende Solaranlagen zu übertragen. Diese können dadurch rund um die Uhr Strom erzeugen, statt nachts stillzustehen. Die zweite Partnerschaft mit Noon Energy setzt auf reversible Brennstoffzellen mit Kohlenstoff-Speichern, die über 100 Stunden Energiereserven halten – deutlich länger als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien.
Bei der Skalierung künstlicher Intelligenz stößt die Energieversorgung an ihre Grenzen. Konventionelle erneuerbare Energien wie Solar- und Windkraft unterliegen natürlichen Schwankungen, und das Stromnetz verfügt nicht über ausreichend Speicherkapazität, um längere Ausfallzeiten zu überbrücken. Metas Investitionen in beide Technologien adressieren diese Herausforderung direkt: Die Weltraum-Solaranlage erhöht die Grundlastfähigkeit bestehender Infrastruktur, ohne neue Landflächen zu benötigen, während die Langzeitspeicherung eine echte Entkopplung von Stromerzeugung und -verbrauch ermöglicht.